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Newsletter Image Digitale Verwaltung Schweiz Newsletter 03/2026
Newsletter Image Digitale Verwaltung Schweiz Newsletter 03/2026

Newsletter DVS 03/2026

 

Zusammenarbeit führt zu Erfolg und macht Freude

 

Vom eGovernment Symposium Romand im Mai lassen sich mindestens zwei Erkenntnisse mitnehmen. Zunächst diese: Die Digitalisierung der Verwaltung gelingt, wenn Kantone und Gemeinden zusammenarbeiten. So weit, so unbestritten. Was zusätzlich auffällt: Klappt es mit den Absprachen und einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe, dann bereitet das auch Freude – für die Mitarbeitenden und für die Anwendenden. Das zeigen Nutzendenzahlen und Erfahrungsberichte gleichermassen. In diesem Newsletter finden Sie mehrere Beispiele für gelungene Zusammenarbeit und die Freude, Ergebnisse und Erkenntnisse mit anderen Verwaltungen zu teilen. Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre und einen herrlichen Sommer.

 

Ihre Geschäftsstelle Digitale Verwaltung Schweiz

Inhalt


Digitale Verwaltung Schweiz

Umsetzungsplan

Aus unserem Netzwerk

Bund, Kantone und Gemeinden

Politik

Studien

Verschiedenes

Veranstaltungshinweise

Agenda

Digitale Verwaltung Schweiz

Informationen aus dem politischen Führungsgremium

 

Am 23. April 2026 fand unter dem Vorsitz von Bundesrätin Karin Keller-Sutter die zwölfte Sitzung des politischen Führungsgremiums der DVS (PFG) statt. Das PFG hat den revidierten Anhang zur Agenda DVS zur Genehmigung durch die Träger freigegeben. Diese Genehmigungen erfolgten am 13. Mai 2026 (Bundesrat) sowie am 19. Juni 2026 (Konferenz der Kantonsregierungen). Das PFG hat sich über den Stand der Arbeiten zur Konkretisierung des Zielbilds der künftigen föderalen Zusammenarbeit informieren lassen (Weiterentwicklung DVS) und das Vorgehen zur Erneuerung der Strategie DVS bestimmt. Neben Traktanden zu Jahresbericht 2025, Jahresrechnung 2025, Controllingbericht und Monitoringbericht 2026 hat das PFG vor allem eine Eignerstrategie der DVS für die eOperations Schweiz AG festgelegt.


«Sitzung in Kürze 01/2026» Link Icon

Architektursymposium 2026, Zürich

Rückblick auf das Architektursymposium 2026

 

Am 2. Juni 2026 fand in Zürich das zweite Architektursymposium statt, zum Thema «Government Architektur gestalten». Die Teilnehmenden erfuhren in vielseitigen Formaten und praxisnah, wie aktuell Lösungen für Herausforderungen zu Architektur in der Verwaltung gefunden werden. Neben bekannteren Themen wie Interoperabilität und Standards waren dieses Jahr beispielsweise auch Beiträge zu digitaler Souveränität und zu Referenzarchitekturen auf dem Programm. Das Architektursymposium ist eine gemeinsame Veranstaltung der Arbeitsgruppe Architektur der DVS und dem Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung (DTI) der Bundeskanzlei.


Rückblick in Bildern und Präsentationen Link Icon

Fachtagung OneVoice 2026

Rückblick auf die Fachtagung der DVS-Arbeitsgruppe Voice

 

Die Arbeitsgruppe Voice der DVS führte am 17. Juni 2026 die jährlich stattfindende OneVoice-Konferenz in Olten durch. Kantonale und städtische Voice- und Netzwerkverantwortliche sowie Interessierte kamen zusammen, um sich zu aktuellen Themen und Trends in den Bereichen UCC, Sprachtechnologie, Netzwerke und Telekommunikation auszutauschen.


Zu den Präsentationen der Tagung Link Icon

eGovernment Symposium Romand 2026 Fribourg

Rückblick auf das 14. eGovernment Symposium Romand 2026 in Fribourg

 

Am 7. Mai kamen in Fribourg Digitalisierungs- und Informatikspezialistinnen und -spezialisten zum 14. eGovernment Symposium Romand zusammen, um gemeinsam das Thema Zusammenarbeit von Kantonen und Gemeinden zu vertiefen und sich zu vernetzen. Der Anlass war erneut ausgebucht. In seinem Keynote zeigte Peppino Giarritta, Beauftragter von Bund und Kantonen für die Digitale Verwaltung Schweiz, die Schritte der Weiterentwicklung der Zusammenarbeitsorganisation DVS auf. Marcel Kessler und Florian Steffen von der Geschäftsstelle DVS präsentierten, wie Verwaltungen digitale Nachweise mit der Nachweisverwaltungslösung ausstellen und überprüfen können. Gelungene Beispiele, wie Zusammenarbeit funktionieren kann und was es dafür braucht, prägten das Programm.


Bilder und Präsentationen des eGovernment Symposium Romand 2026 Link Icon

Wissensblog Recht: Neuer Beitrag zu elektronischen Zustellplattformen im Wandel

 

Kantone und Gemeinden können heute Plattformen nutzen, um Dokumente sicher und rechtsgültig digital zuzustellen. Bisher hat der Bund einige Plattformen anerkannt. Mit dem Bundesgesetz über die Plattformen für die elektronische Kommunikation in der Justiz und dem Vorentwurf der zugehörigen Verordnung wird dieses Anerkennungssystem durch ein Bewilligungssystem abgelöst. Metkel Yosief zeigt im Wissensblog Recht der Geschäftsstelle der Digitalen Verwaltung Schweiz auf, was sich ändert und worauf Verwaltungen achten sollten.


Zum Blogbeitrag Link Icon

Umsetzungsplan

Schweizweite Betreibungsauskunft kommt

 

Bei der Vorlage zur schweizweiten Betreibungsauskunft hat der Nationalrat am 11. Juni 2026 die letzte Differenz zum Ständerat bereinigt. Die Vorlage für ein zentrales Informationssystem für schweizweite Betreibungsauskünfte wurde am 19. Juni 2026 in der Schlussabstimmung angenommen. Das Vorhaben «Schweizweite Betreibungsregisterauskunft» ist Teil des Umsetzungsplans der DVS.


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Bundeskanzlei: Vierte Online-Veranstaltung E-Collecting und Teilrevision des Bundesgesetzes über die politischen Rechte

 

Am 3. Juni fand die vierte Online-Veranstaltung des partizipativen Prozesses von E-Collecting statt. In einem interaktiven Format diskutierten die Teilnehmenden engagiert und konstruktiv wichtige offene Fragen zum elektronischen Sammeln von Unterschriften. Der National- und der Ständerat haben am 19. Juni 2026 der Teilrevision des Bundesgesetzes über die politischen Rechte zugestimmt. Mit der Revision wird eine gesetzliche Grundlage für Versuche mit E-Collecting geschaffen. Das Vorprojekt zur Erarbeitung von Grundlagen von E-Collecting ist Bestandteil des E-Collecting-Programms und ein Teil des Umsetzungsplans der DVS.


Zur schriftlichen Dialogplattform Link Icon

Stadt Zürich führt AGOV ein

Stadt Zürich führt das schweizweite Behörden-Login AGOV ein

 

Seit Anfang Juni steht allen Nutzenden von «Mein Konto», dem zentralen Zugang zu den Online-Services der Stadt Zürich, das schweizweite Behörden-Login AGOV zur Verfügung. Damit können sie mit nur einem Login die mehr als 100 städtischen Online-Services und neu auch die Angebote von Bund und Kanton nutzen. Nach Bülach und Winterthur führt Zürich als erste grosse Stadt des Kantons Zürich das AGOV-Login ein.


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Zusammenspiel AGOV und e-ID: Nützliche Antworten auf häufige Fragen (für Behörden)

 

Wird AGOV durch die e-ID abgelöst? Warum können Behörden Geld sparen, wenn sie die e-ID in AGOV nutzen? Können Maschinen, darunter KI-Agenten, eine AGOV-Identität verwenden? Wenn es um das Zusammenspiel von AGOV und e-ID geht, tauchen solche Fragen durchaus auf. Auf der AGOV-Website wird daher ein FAQ gepflegt, das Verwaltungen Antworten und Orientierung bietet, unter einer einfach zu merkenden URL: agov.ch/abc


Zum FAQ zum Zusammenspiel von AGOV und e-ID Link Icon

Einsprachen abgewiesen: Abstimmung zum E-ID-Gesetz wird nicht wiederholt

 

In Zusammenhang mit der Volksabstimmung von 28. September 2025 wurden mehrere Abstimmungsbeschwerden eingereicht. Am 21. April 2026 hat das Bundesgericht die letzten dieser Beschwerden behandelt. Es ist nicht darauf eingetreten bzw. hat diese abgelehnt: Damit steht der Inkraftsetzung des E-ID-Gesetzes nichts mehr entgegen. Die DVS unterstützt Informations- und Kommunikationsmassnahmen für Bund, Kantone, Städte und Gemeinden zur Einführung und Verbreitung der E-ID und des swiyu-Ökosystems im Rahmen des Umsetzungsplans.


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Aus unserem Netzwerk

Gemeindeumfrage 2026: Gemeinden wollen sich auf die E-ID vorbereiten

 

639 Gemeinden haben an der Gemeindeumfrage 2026 des Vereins Myni Gmeind und des Schweizerischen Gemeindeverbands teilgenommen. Zwei Erkenntnisse stehen im Fokus: Die E-ID ist wichtig, aber rund 70 Prozent der Gemeinden verfügen jedoch noch nicht über einen ausreichenden Informationsstand. Nicht jede Gemeinde gibt an, eine eigene Spezialistin oder eigenen Spezialisten für Digitalisierung zu benötigen. Entscheidend sei, dass die Gemeinden gemeinsam Zugang zu den benötigten Kompetenzen erhalten. Die Geschäftsstelle DVS unterstützt die Durchführung der Gemeindeumfrage im Rahmen einer so genannten Digitalen Bildungsoffensive mit dem Ziel, die digitalen Fähigkeiten in der Gemeindeverwaltung zu stärken, den Kulturwandel zu fördern und die digitale Reife lokal zu verankern.


Zu den Ergebnissen Link Icon

Informations-Website zur Weiterentwicklung des Portals opendata.swiss

 

Das Vorhaben «opendata.swiss next» stellt den ersten konkreten Schritt zur Umsetzung der «Vision 2030 für die Metadata-Portale des BFS» dar. Im Rahmen der Vision sollen die beiden Portale opendata.swiss und die Interoperabilitätsplattform I14Y.ch bis 2028 technisch unter dem Dach von metadata.swiss zusammengeführt werden. Das Projekt «opendata.swiss next» verfügt nun über eine eigene Seite, auf der alle Informationen gebündelt sind. Ziele, Arbeitsfortschritte und Referenzdokumente sind dort zusammengefasst, um Beteiligten und Interessierten zu ermöglichen, die Entwicklung des Portals mitzuverfolgen.


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eCH-Interview: HERMES wird kontinuierlich weiterentwickelt

 

Klare Zuständigkeiten, ein gemeinsames Projektverständnis und genügend Freiraum für agile Arbeitsweisen: HERMES hat sich als Standard für die Abwicklung von Projekten in Verwaltung und Wirtschaft etabliert. Martin Schwaar, Leiter der eCH-Fachgruppe HERMES, erläutert im Interview mit dem Verein eCH, weshalb die Methode auch in agilen Umfeldern funktioniert, und welche Neuerungen geplant sind.


Zum Interview Link Icon

Verein Swissdec: Jahresbericht 2025 zeigt Fortschritte bei der Umsetzung der Strategie

 

Im Jahr 2024 wurde die strategische Ausrichtung festgelegt, 2025 folgte die Umsetzung. Swissdec verfolgt eine kontrollierte Expansion: Das Angebot rund um den standardisierten Austausch von Lohn-, Leistungs- und neu auch Finanzdaten wurde 2025 ausgebaut, die Standards modular strukturiert und die Zusammenarbeit im Ökosystem vertieft.


Zum Jahresbericht 2025 des Vereins Swissdec Link Icon

Rückblick auf das Forum Swissdec

 

Am jährlichen Forum Swissdec kamen am 19. Mai 2026 260 Fachpersonen aus Wirtschaft und Verwaltung im Stadion Wankdorf in Bern zusammen. Am Morgen gaben Referate Einblick in die laufenden Entwicklungen rund um die Standards. Am Nachmittag stand der direkte Austausch im Zentrum: Ein World Café mit thematischen Ständen bot Raum für Fragen und Vernetzung.


Rückblick in Bildern und Präsentationen Link Icon

Bund, Kantone und Gemeinden

Bug-Bounty-Programm für die swiyu Vertrauensinfrastruktur öffentlich

 

Seit Juli 2025 läuft ein Bug-Bounty-Programm für die swiyu Vertrauensinfrastruktur, im Rahmen eines Bug-Bounty-Programms des Bundes. Mit einem solchen Programm werden ethische Hackerinnen und Hacker aufgefordert, Schwachstellen aufzudecken. Bisher nahmen nur ausgewählte Hackerinnen und Hackern auf Einladung teil. Das Programm wird nun im öffentlichen Modus geführt. Damit können alle Hackerinnen und Hacker am Programm teilnehmen. Die Ergebnisse des Bug-Bounty-Programms für swiyu werden jedes Quartal auf GitHub veröffentlicht.


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Pilotversuch schweizerisches Transparenzregister

 

Der Bund verstärkt die Bekämpfung gegen Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung mit der Einführung des neuen schweizerischen Transparenzregisters für juristische Personen. Bevor das Bundesgesetz über die Transparenz juristischer Personen und die Identifikation der wirtschaftlich berechtigten Personen in Kraft tritt und das Transparenzregister in den operativen Betrieb genommen werden kann, wird es mit ausgewählten Unternehmen getestet. Unternehmen können ihre Meldung an das Transparenzregister vorbereiten, indem sie sich jetzt auf EasyGov registrieren.


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Die ESTV bündelt die wichtigsten Onlineservices im ESTV-Portal

 

Seit dem 11. Mai 2026 ist das neue ESTV-Portal verfügbar. Es vereint zahlreiche Onlineservices der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) zentral in einer Übersicht. Berechtigungen und Services sind neu an einem Ort gebündelt und einfacher zugänglich.

Diese Services aus dem ePortal stehen neu im ESTV-Portal zur Verfügung:

  • myESTV mit Registrieren und Verwaltung von Unternehmen und Personen
  • Mehrwertsteuer (MWST) anmelden
  • MWST abrechnen mit MWST-Abrechnung pro
  • MWST Bescheinigungen
  • Abgabe Radio TV
  • Verrechnungssteuer und Stempelabgaben für die Schweiz

Schritt für Schritt überführt die ESTV ihre Onlineservices ins neue ESTV‑Portal. 


Zur Mitteilung vom 11. Mai 2026 Link Icon

Geoportal des Bundes zeigt die Schweiz aus 1000 Perspektiven

1000 Perspektiven auf die Schweiz mit geo.admin.ch

 

Dank der langjährigen Zusammenarbeit von über 20 Bundesstellen und den Kantonen sind auf geo.admin.ch seit Mai 2026 mehr als 1000 geografische Datensätze verfügbar. Die 33 Millionen Besuche im letzten Jahr und die zunehmende Nutzung durch Drittapplikationen unterstreichen zudem den Mehrwert für Bevölkerung, Behörden und Unternehmen.


Zur Mitteilung vom 18. Mai 2026 Link Icon

eParlament BL: Medienbruchfreie Fraktionsarbeit im Kanton Basel-Landschaft

 

Der Kanton Basel-Landschaft hat mit eParlament BL eine praxisnahe Lösung für die digitale Fraktionsarbeit im Landrat geschaffen. Auf Basis der bestehenden GEVER-Lösung wurden gezielt die Kernprozesse rund um Fraktionssitzungen und die Vorbereitung von Landratssitzungen medienbruchfrei digitalisiert – von der Administration bis zur Bearbeitung politischer Geschäfte. Fraktionsmitglieder greifen jederzeit und ortsunabhängig über einen Web-Client auf alle relevanten Daten zu.


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Schalter E: St.Gallens direkter Draht zu Kanton und Gemeinde für digitale Behördengänge

 

Der Kanton St.Gallen und die St.Galler Gemeinden haben im Rahmen des Programms «Strategische E-Government Basisservices» (STREBAS) mit Schalter E eine zentrale Plattform für E-Behördenleistungen geschaffen. Die Plattform wird laufend erweitert und bildet zusammen mit dem Programm STREBAS die Grundlage für weitere digitale Behördengänge.


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Gemeinsame Prozesssprache: Der Werkzeugkoffer GPM des Kantons Bern

 

Mit dem Werkzeugkoffer Geschäftsprozessmanagement (GPM) hat der Kanton Bern eine einheitliche Grundlage für Prozessarbeit geschaffen. Klare Guidelines, Vorlagen und Modellierungsbeispiele – aufgebaut in einer kantonalen Plattform für GPM – machen Abläufe vergleichbar, digital anschlussfähig und fördern eine gemeinsame Notationssprache über Ämter und Direktionen hinweg. Der Werkzeugkoffer definiert ebenfalls, welche Qualitätskriterien ein Modell erfüllen muss, um «kantonstauglich» zu sein. Dabei werden eCH-Standards einbezogen. Weil viele Verwaltungen die Problematik kennen, dass jede Organisationseinheit Prozesse anders, mit eigenen Vorlagen, Symbolen und Begriffen modelliert, teilt der Kanton Bern seine Erfahrungen und Werkzeuge auf Anfrage gerne.


Kontakt zur Geschäftsstelle Digitale Verwaltung des Kantons Bern Link Icon

Kanton Bern: Regierungsrat verabschiedet Strategie Digitale Verwaltung und ICT 2026–2030

 

Der Berner Regierungsrat hat die Strategie Digitale Verwaltung und ICT des Kantons Bern 2026–2030 zu Handen des Grossen Rates verabschiedet. Im Zentrum stehen ein bedürfnisorientiertes digitales Leistungsangebot, der verantwortungsvolle Einsatz künstlicher Intelligenz sowie eine stabile und zeitgemässe ICT-Grundversorgung. Erste Umsetzungsvorhaben beginnen im zweiten Halbjahr 2026.


Zur Mitteilung vom 11. Juni 2026 und zur Strategie Link Icon

Kanton Genf publiziert Bilanz 2025 zu E-Government

Kanton Genf: Bilanz 2025 zum E-Government-Angebot ist erschienen

 

Die erste Jahresbilanz zum digitalen Angebot des Kantons zeigt, dass sich die Online-Dienste nachhaltig in der Praxis etabliert haben. Genf wird in den kommenden Jahren die Weiterentwicklung seiner Dienstleistungen in einem konsolidierten Rahmen fortsetzen, dank der Verabschiedung des Gesetzes zur Umsetzung des «Once-Only»-Prinzips durch den Grossen Rat und dank eines Investitionskredits in Höhe von 18,9 Millionen Franken für den Ausbau von E-Government-Diensten.


Zur Bilanz (auf Französisch) Link Icon

Kanton Zürich teilt seine Erfahrungen mit Kantonalem Change Management

 

Seit über einem Jahr unterstützt der Kanton Zürich Veränderungsprojekte mit einem Kantonalen Change Management. Das Competence Center Change Management sorgt für eine einheitliche Methodik, passende Befähigungsangebote und ein aktives Netzwerk. An der kostenlosen Change Management KonferenZH am 9. September 2026 in Zürich teilen die Beteiligten ihre Erfahrungen und schaffen Raum für den Austausch zwischen Verwaltungen. Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeitende in der Verwaltung, die sich mit Change Management, Organisationsentwicklung oder Kulturwandel befassen und Veränderung aktiv begleiten.


Jetzt anmelden Link Icon

Kanton Zürich veröffentlicht neues Statistikportal «Zürcher Gemeinden in Zahlen»

 

Wie viele Einwohnende, Leerwohnungen oder Motorräder hat welche Gemeinde? Im neuen Statistikportal «Zürcher Gemeinden in Zahlen», veröffentlicht im März 2026 und herausgegeben vom Statistischen Amt des Kantons Zürich, finden sich Antworten durch aktuelle Kennzahlen aus verschiedenen Themenfeldern. Interaktive Grafiken und Karten machen die Daten einfach zugänglich.


Zum Statistikportal «Zürcher Gemeinden in Zahlen» Link Icon

Studie der Stadt Zürich zu digitaler Souveränität mit «openDesk»

 

Eine von der Organisation und Informatik (OIZ) gemeinsam mit der Berner Fachhochschule verfasste Studie der Stadt Zürich zeigt, dass eine auf Open-Source basierende Lösung wie «openDesk» die grundlegenden Anforderungen an eine Standardsoftware für den Büroalltag abdeckt und damit elementare Funktionen der heutigen M365-Umgebung ersetzen könnte. Bei komplexeren Themen wie Automatisierung, Telefonie und Cyber Security bestehen jedoch Herausforderungen. Ein noch dieses Jahr geplanter Praxistest mit städtischen Mitarbeitenden soll weitere Erkenntnisse liefern.


Mitteilung vom 21. Mai 2026 und Studienbericht Link Icon

Nächste Etappe für eine zentrale digitale Anlaufstelle für Services der Waadtländer Gemeinden 

 

Mit dem Projekt MaCommuneEnUnClic sollen Einwohnenden im Kanton Waadt einen einfachen, zentralen Online-Zugang zu kommunalen Verwaltungsangelegenheiten erhalten. Bereits 98 Gemeinden, die mehr als 340'000 Einwohnende repräsentieren, haben sich dieser gemeinsamen Initiative angeschlossen.Nach dem partizipativen Kick-Off im März 2026 werden derzeit zwei Gremien gebildet, um die weiteren Schritte zu steuern: ein strategischer Lenkungsausschuss und ein technischer Ausschuss. Sie sollen ab Sommer 2026 eine operative Steuerung gewährleisten.


Mehr erfahren (auf Französisch) Link Icon

Politik

Digitalisierungsprojekt zur Optimierung des ordentlichen Einbürgerungsverfahrens
 

Die Prozesse in Zusammenhang mit Gesuchen um ordentliche Einbürgerung werden digitalisiert. Künftig kann der Austausch zwischen den zuständigen kantonalen Behörden und dem Staatssekretariat für Migration digital statt auf dem Postweg erfolgen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. Juni 2026 die notwendigen Verordnungsänderungen genehmigt. Diese treten am 1. August 2026 in Kraft.


Zur Mitteilung vom 12. Juni 2026 Link Icon

Eidgenössische Räte wollen einen digitalen Führerausweis

 

Bei Strassenverkehrskontrollen soll man in der Schweiz künftig auch einen digitalen Führerausweis vorweisen können. National- und Ständerat haben dem Bundesrat den Auftrag gegeben, die Gesetzgebung entsprechend anzupassen.


Zur Mitteilung vom 3. Juni 2026 Link Icon

Finanzierung dezentraler Digitalisierungsprojekte: Bericht des Bundesrates erschienen

 

Bestehende, befristete Finanzierungsgefässe sollen so ausgestaltet sein, dass damit auch digitale Projekte, die Interoperabilität und Mehrfachnutzung digitaler Behördenprozesse (E-Government) und Wahrnehmung politischer Teilhabe (CivicTech) ermöglichen, gefördert werden: sowohl in der Bundesverwaltung als auch subsidiär in Gemeinden und Kantonen. So lautet es in der am 13. Oktober 2022 eingereichten Motion 22.4255 «Finanzierung von dezentralen Digitalisierungsprojekten» der Finanzkommission des Nationalrates. Der Bericht des Bundesrates in Erfüllung dieser Motion wurde am 6. Mai 2026 publiziert. Er führt fünf Massnahmen auf, die geeignet sind, die digitale Transformation im Sinne der Motion gezielt zu unterstützen.


Zur Publikation vom 6. Mai 2026 Link Icon

Studien

Übersicht zu KI-Strategien, KI-Leitfäden und weiteren KI-Grundlagenpapieren

 

Die Berner Fachhochschule hat 2026 eine Übersicht zu KI‑Strategien, KI-Leitfäden und weiteren KI-Grundlagenpapieren in der öffentlichen Verwaltung erstellt. Die Geschäftsstelle DVS teilt diese Übersicht auf ihrer Website. Der Überblick zeigt auf, welche Ansätze Bund, Kantone, Städte und Gemeinden bereits zum Thema KI entwickelt haben. Das schafft den Verwaltungen Orientierung und erleichtert den Zugang zu bestehenden strategischen Grundlagen. Die Übersicht wird regelmässig aktualisiert


Zur Übersicht Link Icon

Verschiedenes

Papier-Dienstbüchlein wird per 1. Juni 2026 abgelöst

 

Die Schweizer Armee und der Zivilschutz ersetzten das physische Dienstbüchlein per 1. Juni 2026 durch digitale Lösungen. Neu werden die relevanten Informationen über den Dienstmanager beziehungsweise den Dienstmanager Zivilschutz (DIM ZS) bereitgestellt – die zentralen Plattformen zur Verwaltung des Militär- und Zivilschutzdienstes.


Zur Mitteilung vom 5. Mai 2026 Link Icon

Lesenswert: Interview mit Peppino Giarritta im Bulletin des communes romandes

 

Im Interview für eine Ausgabe zum Thema «Transformation in den Gemeinden» des Bulletin des communes romandes spricht Peppino Giarritta, Beauftragter von Bund und Kantonen für die Digitale Verwaltung Schweiz, unter anderem darüber, warum sich Zusammenarbeit lohnt. Er erklärt auch, wie die Gemeinden von den Leistungen der DVS profitieren und wo sie sich einbringen können.


Zum Interview (S. 8, auf Französisch) Link Icon

Lesenswert: Wie Gemeinden von gemeinsam entwickelten Standards profitieren

 

Der Digital-Ratgeber der Juni-Ausgabe des Fachmagazins Schweizer Gemeinde geht den Fragen nach, warum Standards für eine vernetzte Verwaltung so wichtig sind und wie sich Gemeinden einbringen können, damit Standards ihnen einen Mehrwert in der täglichen Arbeit bieten. 


Zum Artikel Link Icon

agridata.ch gewinnt Gold beim Best of Swiss Web Award

 

In der Kategorie Innovation des Best of Swiss Web Award hat agridata.ch, der Datenraum für den Schweizer Agrar- und Ernährungssektor, 2026 den ersten Platz belegt. Der Datenübertragungsdienst ermöglicht den sicheren, effizienten und vertrauenswürdigen Austausch von Daten, die Umsetzung der Interoperabilität sowie das Once-Only Prinzip. Die DVS hatte im Rahmen der Entwicklung von agridata.ch ein minimum viable product zum Einwilligungs-Management ermöglicht.


Rückblick auf den Best of Swiss Web Award 2026 Link Icon

Veranstaltungshinweise

 

Webinar «eGovernment Benchmark Switzerland 2026»,
2. Juli 2026, 15–16 Uhr, online

Das für den Bericht verantwortliche Beratungsunternehmen Capgemini stellt die Schweizer Ergebnisse vor, die im Rahmen des eGovernment Benchmark 2026 erhoben wurden. Gezeigt werden auch Massnahmen, wie sich die Schweiz im Ranking zukünftig verbessern kann. Das Webinar findet auf Englisch statt. Es richtet sich an Fachpersonen aus dem Umfeld der Verwaltung.


Jetzt anmelden Link Icon

Agenda


18. August 2026, Tagung für Informatik und Recht zu Behördeninformatik und Föderalismus, Bern Link Icon

19. August 2026, 5. Online-Veranstaltung im Rahmen des partizipativen Prozesses zu E-Collecting Link Icon

19. August 2026 ZUsammenKUNFT der Gemeinden «Langfristige Zukunftsfähigkeit einer Gemeinde», Spiez Link Icon

20.–22. August 2026 Weiterbildung Data Management & Open Government Data, Bern und online (es gibt noch freie Plätze) Link Icon

17.–18. September 2026 Delegiertenversammlung DVS, Zürich Link Icon

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