Den Newsletter der Digitalen Verwaltung Schweiz im Webbrowser öffnen.

Newsletter Image Digitale Verwaltung Schweiz Newsletter 04/2026
Newsletter Image Digitale Verwaltung Schweiz Newsletter 04/2026

Newsletter DVS 04/2026

 

Voneinander lernen

 

Es ist der DVS ein Anliegen, Wissen zur digitalen Transformation der Verwaltung verfügbar zu machen. In diesem Newsletter finden Sie daher verschiedene Beiträge über Organisationen, die ihr Wissen teilen oder auch Tipps für Veranstaltungen, an denen Verwaltungsmitarbeitende ihre Fragen, beispielsweise zur Einführung der e-ID, stellen dürfen. Sie finden Beiträge über den Mut, Projekte neu zu planen, weil man auf dem Weg neues Wissen erlangt hat. Und Sie erfahren, welche Verwaltungen Meilensteine passiert haben – von ihren Erfahrungen können wir profitieren. Wir wünschen Ihnen also viel Freude beim Lesen und Lernen.

 

Ihre Geschäftsstelle Digitale Verwaltung Schweiz

Inhalt


Digitale Verwaltung Schweiz

Umsetzungsplan

Aus unserem Netzwerk

Bund, Kantone und Gemeinden

Studien

Verschiedenes

Veranstaltungshinweise

Agenda

Digitale Verwaltung Schweiz

Delegiertenversammlung 17. und 18. September 2026 in Zürich

Rückblick auf die Delegiertenversammlung DVS in Zürich

 

Am 17. und 18. September 2026 trafen sich die Delegierten der DVS und Gäste an der zehnten Delegiertenversammlung in Zürich. Neben fachlichen Inputs zu Themen wie Cloud, e-ID und digitale Nachweise sowie digitale Souveränität erhielten die Delegierten auch Einblick in die Weiterentwicklung der DVS und in die Entwicklung der Strategie «Digitale Verwaltung Schweiz 2028–2031». Die Delegierten brachten ihre Ideen, Fragen und Erfahrungen gewinnbringend ein und nutzten die zwei Tage zum Vernetzen und für den fachlichen Austausch.


Rückblick in Bildern Link Icon

Studie untersucht Alternativen zu M365 und Konsequenzen bei einem Wechsel

 

Die Studie «Alternativen zu M365 und Konsequenzen bei einem Wechsel» liefert Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in der öffentlichen Verwaltung eine faktenbasierte Grundlage, um Fragen eines Wechsels von Microsoft 365 (M365) auf eine Alternativlösung informiert zu beantworten. In Auftrag gegeben wurde sie durch die Geschäftsstelle der DVS, im Sinne einer Anschlussstudie auf die im Mai 2025 publizierte Studie «Second Source». Die Studie zu Alternativen zeigt, dass ein Wechsel möglich, aber komplex ist. Die zentralen Erkenntnisse der Studie werden im Rahmen eines Webinars für Verwaltungsmitarbeitende am 2. November 2026 vorgestellt.


Zur Studie Link Icon

Entscheidungshilfe für KI‑Schulungen im öffentlichen Sektor

Die Vertiefungsgruppe AI Capacity Development des Koordinationsgremiums für Datenwissenschaft und KI der DVS (CoSciDoIA) hat einen praxisorientierten Leitfaden entwickelt. Er unterstützt Verwaltungen unter anderem dabei,

 

  • den internen Bedarf an KI‑Schulungen zu definieren;

  • strategische Ziele mit passenden Schulungsformaten zu verknüpfen;

  • Zielgruppen sowie Inhalte gezielt auszuwählen.

Er dient als Basis für eine KI‑Schulungs‑Roadmap, als Gesprächsgrundlage mit Führungskräften oder als Checkliste bei der Auswahl externer Angebote. Er legt den Fokus auf Prinzipien und Entscheidungslogik, nicht auf eine Liste von Schulungsangeboten – so bleibt er auch zukünftig aktuell.


Zur Entscheidungshilfe Link Icon

Innovationen 2027: Ab November Projekte einreichen

 

Gemeinwesen (Bund, Kantone, Städte und Gemeinden) sowie von der öffentlichen Hand getragene Hochschulen können bei der DVS ab November 2026 innovative Ideen einreichen, die technologische, fachliche oder organisatorische Entwicklungen für die föderale Zusammenarbeit voranbringen sollen. Ein Evaluationsteam prüft die Ideen hinsichtlich strategisch relevanter technologischer, fachlicher und organisatorischer Entwicklungen. Die DVS beurteilt die Ideen anhand ihres Beitrags zur Strategie der DVS und ihres Skalierungspotenzials. Bei ausgewiesenem Nutzen beauftragt sie die einreichenden Stellen mit der Umsetzung im Rahmen eines Projekts. Alle Informationen folgen in den kommenden Wochen auf der Website der DVS.


Mehr erfahren Link Icon

Behörden-Login AGOV verzeichnet mehr als 2 Millionen Nutzendenkonten

 

Rund zweieinhalb Jahre nach seiner Lancierung hat das Behörden-Login AGOV Anfang August 2026 die Marke von 2 Millionen Nutzendenkonten überschritten. 16 Kantone, einzelne Gemeinden und Städte, darunter Zürich, bieten AGOV als einfachen und sicheren Zugang zu Behördenleistungen wie bspw. der Steuererklärung an. Die Zunahme der Accounts ist auch auf die laufende Umstellung des bisherigen CH-LOGIN auf AGOV zurückzuführen. AGOV wird laufend sicherer: Im Rahmen des laufenden Bug-Bounty-Programms, das ethische Hackerinnen und Hacker nach Schwachstellen im System forschen lässt, konnten Sicherheitsrisiken erkannt und behoben werden.


Zur Mitteilung vom 25. August 2026 Link Icon

Cloud and Workplace Day 2026

Rückblick auf den Cloud and Workplace Day 2026

 

Am 19. August 2026 fand im Kantonsratsaal Luzern der

Cloud and Workplace Day 2026 statt, ein gemeinsamer Anlass der DVS-Arbeitsgruppen «Cloud Governance und Workplace» sowie «Cloud-Infrastrukturen». Im Zentrum des Programms standen vor allem praxisnahe Einblicke in die Cloud-Nutzung, moderne Infrastruktur und den digitalen Workplace. Themen waren beispielsweise der Einsatz von KI im digitalen Workplace, die praktische Umsetzung von digitaler Souveränität oder rechtliche Fragen zur Haftung der Verwaltungen, zum Beispiel bei Chatbots.


Zu den Präsentationen der Tagung Link Icon

Rückblick auf die Fachtagung der Arbeitsgruppe Voice

 

Die Arbeitsgruppe Voice der DVS führte am 17. Juni 2026 die OneVoice-Konferenz durch: In Olten trafen sich kantonale und städtische Voice- und Netzwerkverantwortliche sowie Interessierte, um sich zu aktuellen Themen und Trends in den Bereichen UCC, Sprachtechnologie, Netzwerke und Telekommunikation auszutauschen. Im Fokus standen dabei:

 

  • Trends und Zukunftsthemen der digitalen Technologien
  • Innovative Angebote und Strategien rund um die Telefonie
  • Krisenresistenz digitaler Kommunikationsmittel in der Schweiz
  • Ergänzung der Telefonie mit KI
  • Fachdiskussionen

Zu den Präsentationen der OneVoice 2026 Link Icon

Umsetzungsplan

Neuer Zeitplan für die Einführung der E-ID und der Vertrauensinfrastruktur

 

Neueste Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz bringen zusätzliche Herausforderungen für die Erstellung einer elektronischen Identität (E-ID) mit sich. Damit der Datenschutz und die Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer gewährleistet bleiben, braucht es Weiterentwicklungen, welche die Einführung der E-ID zeitlich verzögern. Der Sicherheitsaspekt ist höher zu gewichten als die Einführung zum ursprünglich genannten Zeitpunkt. Unabhängig davon wird die Vertrauensinfrastruktur ihren Betrieb voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 aufnehmen können. Damit sich künftige ausstellende und prüfende Organisationen damit vertraut machen und ihre Anwendungsfälle testen können, wird es für die heutige Public Beta Infrastruktur eine eigene Wallet geben. Die App heisst swiyu Sandbox Wallet und ist für Android und iOS verfügbar. Informationen dazu gibt es hier.


Zur Mitteilung vom 30. Juni 2026 Link Icon

Vorstudie zur Übersicht vorhandener digitaler Nachweise in der Vertrauensinfrastruktur

 

Voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 soll die Vertrauensinfrastruktur für die e-ID bereitstehen. Was den Verwaltungen, die diese nutzen werden, noch fehlt, ist eine zentrale Übersicht, mit der Fachleute in den Verwaltungen unter anderem prüfen können: Welche digitalen Nachweise existieren bereits in anderen Verwaltungen? Sind sie wiederverwendbar und besteht Abstimmungsbedarf? Der geplante «Swiss Ecosystem Discovery Catalog» – eine Übersicht als Ergänzung zur Vertrauensinfrastruktur – soll diese Lücke schliessen. Die DVS-Arbeitsgruppe iSVC (inhaltliche Standardisierung Verifiable Credentials) hat dazu eine Vorstudie beauftragt, die im Sommer 2026 erschien. Sie richtet sich in erster Linie an technische Umsetzende und klärt die Vision, die Governance und das Design eines solchen Katalogs.


Zur Vorstudie (auf Englisch) und zur Zusammenfassung der Vorstudie (auf Deutsch) Link Icon

Der Bundesrat bewilligt den Einsatz von E-Voting in den Kantonen Luzern und Neuenburg

 

Der Bundesrat hat im Juni beschlossen, dem Kanton Luzern eine Grundbewilligung für Versuche mit der elektronischen Stimmabgabe bei eidgenössischen Abstimmungen zu erteilen. Im September erteilte er diese ebenfalls dem Kanton Neuenburg. Die Grundbewilligungen gelten bis und mit der Abstimmung vom 26. November 2028. Das Vorhaben Neuausrichtung E-Voting ist Teil des Umsetzungsplans der DVS.


Zur Mitteilung vom 24. Juni 2026 (bezüglich Luzern) Link Icon

Rückblick auf die fünfte Online-Veranstaltung des partizipativen Prozesses von E-Collecting

 

Am 19. August 2026 diskutierten die Teilnehmenden der Online-Veranstaltung des partizipativen Prozesses von E-Collecting Kriterien für die Auswahl der Grundarchitektur eines zukünftigen E-Collecting-Systems. Dabei wurde Sicherheit mit Abstand als wichtigstes Kriterium genannt. Bei der anschliessenden Vorstellung der fünf vorgeschlagenen Grundarchitekturvarianten zeigte sich, dass jede Variante ihre Befürworter hat. Das Arbeitspapier zu den möglichen Grundarchitekturen sowie weitere Informationen zum partizipativen Prozess sind auf der Plattform des schriftlichen Dialogs verfügbar. Der schriftliche Dialog des partizipativen Prozesses zur Diskussion von Grundfragen zur Ausgestaltung von E-Collecting Versuchen läuft bis Ende September 2026. Die Bundeskanzlei hat ausserdem ihre Überlegungen zur Planung der Umsetzung vorgestellt. Stand heute rechnet sie mit einem mehrgliedrigen Versuchsbetrieb ab 2028. Die Kantone St.Gallen und Genf werden mit eigenen Systemen in die Versuche auf Bundesebene einsteigen. Daneben wird das neue Bundessystem entwickelt werden. Das Vorprojekt zur Erarbeitung von Grundlagen von E-Collecting ist Bestandteil des E-Collecting-Programms und Teil des Umsetzungsplans der DVS. 


Mehr erfahren Link Icon

EasyGov wird von Unternehmen geschätzt – mehr Wirkung durch Neuausrichtung

 

Die Universität St. Gallen hat im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) im August 2026 eine neue periodische Nutzenbewertung der elektronischen Plattform EasyGov veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen deutlich: EasyGov entlastet Schweizer KMU spürbar – sowohl zeitlich als auch finanziell. Mit dem Projekt «Strategische Neuausrichtung EasyGov» (EasyGov 2.0), Teil des Umsetzungsplans der DVS, wird die Plattform zurzeit umfassend modernisiert und grundlegend weiterentwickelt. Die neue DVS-Arbeitsgruppe «Digital Government für Unternehmen» hat sich am 9. September 2026 zu einer ersten Sitzung getroffen. Sie bezweckt den institutionalisierten und strukturierten Austausch zwischen dem SECO und den Trägern auf Bundes- und Kantonsebene im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Plattform EasyGov.


Zur Mitteilung vom 13. August 2026 Link Icon

Meldewesen in der Beherbergung soll auf EasyGov digitalisiert werden

 

Wer Ausländerinnen und Ausländer gewerbsmässig beherbergt, muss sie der zuständigen kantonalen Behörde melden. Heute füllen Beherbergungsanbiete einen Meldeschein aus, den die Gäste unterschreiben und der den kantonalen Behörden übermittelt wird. Um administrativen Aufwand zu reduzieren, soll das Meldewesen in der Beherbergung schweizweit digitalisiert werden, mit einem Angebot auf der Plattform EasyGov. Der Bundesrat hat am 26. August 2026 die Vernehmlassung zu einer Änderung der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) eröffnet. Sie dauert bis zum 27. November 2026.


Zur Mitteilung vom 26. August 2026 Link Icon

Aus unserem Netzwerk

Verein eCH: Standards für eine vernetzte Landwirtschaft


Die eCH-Fachgruppe AgriFood entwickelt und pflegt Datenstandards entlang der Wertschöpfungskette «vom Feld bis zum Teller». Doch welche Herausforderungen bringt die Standardisierung in diesem Bereich mit sich? Ein Artikel von eCH zeigt auf, welche Knackpunkte bestehen – und warum gemeinsame Standards die Basis für eine vernetzte Landwirtschaft sind.


Zum Artikel Link Icon

Verein eAHV/IV: eStatus Nichterwerbstätige – schnell informiert und einfach angemeldet

 

Um Beitragslücken und Rentenkürzungen zu vermeiden, müssen auch Nichterwerbstätige AHV-Beiträge leisten. Allein im Jahr 2023 waren rund 450'000 Personen in der Schweiz nichterwerbstätig. Ziel des Projekts eStatus Nichterwerbstätige war es daher, eine benutzerfreundliche Informationswebsite rund um das Thema Nichterwerbstätigkeit zu erstellen und ein digitales Antragsformular zu entwickeln. Beide Produkte stehen seit dem 1. Juli 2026 zur Verfügung.


Zur Informationswebsite Link Icon

Bund, Kantone und Gemeinden

Bundesrat veröffentlicht Bericht «Die digitale Kluft in der Schweiz»

 

Mit einem Bericht beantwortet der Bundesrat die im Postulat Weber gestellten Fragen. Dieser fordert eine Analyse der Personengruppen, die in Bezug auf die digitale Kluft besonders gefährdet sind, eine Bestandesaufnahme der zur Bekämpfung dieser digitalen Kluft vorhandenen Programme sowie eine Evaluierung der Massnahmen, die notwendig sind, damit diese Programme ihr Zielpublikum erreichen. Man spricht von «digitaler Kluft», wenn die nach wie vor bestehenden Ungleichheiten im Zusammenhang mit digitalen Technologien gemeint sind.


Zum Bericht Link Icon

Beiratstreffen Digitale Schweiz zu digitaler Souveränität und Einführung der E-ID

 

Unter der Leitung von Justizminister Beat Jans und mit Teilnahme von Bundeskanzler Viktor Rossi wurde am Beiratstreffen Digitale Schweiz vom 3. September 2026 über die Herausforderungen bei der digitalen Sicherheit diskutiert. Im Zentrum stand dabei der Vorrang von Sicherheit und Vertrauen. Peppino Giarritta, Beauftragter von Bund und Kantonen für die DVS, hat am Beiratstreffen teilgenommen.


Zur Mitteilung vom 3. September 2026 Link Icon

Bundeskanzlei lanciert Programm für einen digital souveränen Arbeitsplatz

 

Mit einer Machbarkeitsstudie hat die Bundeskanzlei geprüft, ob der digitale Arbeitsplatz der Bundesverwaltung auch mit Open-Source-Software funktionieren kann. Der Bundesrat wurde in seiner Sitzung vom 2. September 2026 über die Ergebnisse informiert. Die Bundeskanzlei lanciert nun ein weiterführendes Programm für einen digital souveränen Arbeitsplatz: Rund 3000 Mitarbeitende sollen pilotweise eine souveräne Arbeitsplatzsoftware mit Office-Kernfunktionen nutzen können. Dieses Programm soll einen Beitrag zur Stärkung der digitalen Souveränität der Bundesverwaltung leisten.


Zur Mitteilung vom 2. September 2026 Link Icon

Bundeskanzlei entwickelt eine KI-Suche für Gesetzestexte

Die neue KI-Suche von Fedlex soll Bundesrecht einfacher auffindbar machen. Weil für die Suche keine Kenntnisse von juristischen Fachbegriffen erforderlich sind, soll die Suche neben Juristinnen und Juristen vor allem Privaten, Unternehmen und Mitarbeitenden der Bundesverwaltung den Zugang zu Rechtsquellen erleichtern. Die KI beantwortet die Rechtsfrage dabei nicht selbst, sondern führt zu relevanten Quellen und verlinkt jeweils auf die offizielle Fassung des Gesetzestextes in Fedlex. Die Server und die Datenbank befinden sich ausschliesslich in der Schweiz.


KI-Suche im Bundesrecht Link Icon

Vorgaben von BK-DTI neu online verfügbar 

 

Bis auf wenige Ausnahmen sind neu alle Vorgaben des Bereichs Digitale Transformation und IKT-Lenkung der Bundeskanzlei (BK-DTI) zur Digitalen Transformation der Bundesverwaltung auf der Website der Bundeskanzlei publiziert. Damit sind sie einfacher auffindbar und sie stehen auch anderen öffentlichen Verwaltungen zur Verfügung.  


Zu den Vorgaben Link Icon

DaziT: Programm wird abgeschlossen – digitale Transformation geht weiter

 

Das Transformationsprogramm DaziT des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) wird per 31. Dezember 2026 planmässig abgeschlossen. Mit DaziT werden die Prozesse der Zollabwicklung, Abgabenerhebung und Grenzsicherheit vereinfacht, optimiert und durchgehend digitalisiert. Die modernisierten technischen Grundlagen und die bereits eingeführten digitalen Lösungen schaffen die Voraussetzungen, um die digitale Transformation weiterzuführen. 


Zur Mitteilung vom 1. September 2026 Link Icon

Neues Datenportal zur Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft ist online

 

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat ein neues Datenportal lanciert: Damit steht ein zentrales Portal für Daten und Analysen zur Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft zur Verfügung. Mit dem neuen Angebot wird der bisherige Agrarbericht abgelöst und in eine moderne und laufend aktualisierte Form überführt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Darstellung der Daten: Interaktive Visualisierungen ermöglichen es, Daten individuell zu erkunden und Zusammenhänge besser zu verstehen. Das BLW-Datenportal wird schrittweise erweitert. Die aktuellen Zahlen zu den Direktzahlungen für das Jahr 2025 sind bereits verfügbar, weitere Publikationen folgen laufend.


Zur Mitteilung vom 29. Juni 2026 Link Icon

Kanton Schaffhausen nimmt die neue Plattform «Online-Services» in Betrieb

 

Mit der ersten Stufe der neuen Plattform «Online-Services» schafft der Kanton Schaffhausen einen übersichtlichen und nutzerfreundlichen Zugang zu seinen digitalen Dienstleistungen. Die Plattform ermöglicht der Bevölkerung einen einfachen, zentralen Zugang zu bestehenden digitalen Dienstleistungen und Formularen der kantonalen Verwaltung. Das neue Angebot wird stufenweise ausgebaut. Zum Start sind rund 200 bestehende Dienstleistungen eingebunden.


Zur Mitteilung vom 10. September 2026 Link Icon

Kanton Schwyz bietet neu einen Onlineschalter an

 

Der Kanton Schwyz hat am 31. August 2026 seinen Onlineschalter in Betrieb genommen. Einwohnende können dort erste Behördenleistungen digital, niederschwellig und rund um die Uhr beziehen. Die Dienstleistungen sind möglichst niederschwellig, das heisst ohne Login, nutzbar. Wer sich mit AGOV anmeldet, profitiert zusätzlich von vereinfachten Prozessen: So kann beispielsweise eine Adresse automatisch vom System vorausgefüllt werden. Der Onlineschalter bildet als Basisinfrastruktur einen zentralen Baustein für die digitale Verwaltung und wird nun laufend ausgebaut. 


Zum Onlineschalter Link Icon

Kanton Graubünden baut digitales Service-Angebot aus

 

Der Kanton Graubünden erweitert das digitale Service-Angebot auf dem ePortal Schritt für Schritt. Die Jägerinnen und Jäger im Kanton Graubünden können beispielsweise seit dem 3. August 2026 das digitale Jagdpatent via ePortal kaufen. Insgesamt können Bevölkerung und Wirtschaft auf der Onlineplattform mehr als 60 Dienstleistungen nutzen. Durchschnittlich verzeichnet das ePortal monatlich rund 9900 Besuche. Die Zahl der Benutzerkonten ist ebenfalls gestiegen: Mehr als 5000 Personen haben bereits ein eKonto eröffnet. 


Zum ePortal des Kantons Graubünden Link Icon

Kanton Basel-Landschaft: Fachapplikation für Militär und Bevölkerungsschutz abgelöst

 

Nach mehr als 25 Jahren wurde im Kanton Basel-Landschaft die bisherige Fachapplikation des Amts durch die neue Fachapplikation Militär und Bevölkerungsschutz FaMuB erfolgreich abgelöst. Nach Weiterentwicklungen mit mehr als zehn Schnittstellen zu anderen Diensten konnte die Pilotphase im Frühsommer 2026 erfolgreich abgeschlossen werden. Mit FaMuB arbeiten das Amt für Militär und Bevölkerungsschutz AMB und die externen, kommunalen Zivilschutzorganisationen auf einer gemeinsamen und aktuellen Datenbasis – ohne fehleranfällige Weitergabe von Fachdaten per E-Mail.


Mehr erfahren Link Icon

Kanton Jura: Eine Strategie für den öffentlichen Dienst von morgen

 

Die jurassische Regierung setzt die Umsetzung ihres Programms zur Modernisierung des kantonalen Verwaltung fort. Der Kanton verabschiedete eine Strategie für Dienstleistungen und Prozesse. Darin legt er die Grundsätze fest, die die Entwicklung von öffentlichen Dienstleistungen in den kommenden Jahren leiten werden. Sie ergänzt die bereits geltende Digitalstrategie.


Zur Mitteilung vom 27. August 2026 (auf Französisch) Link Icon

Kanton Genf verabschiedet Strategie für digitale Souveränität

 

Der Kanton Genf veröffentlicht seine erste Strategie zu digitaler Souveränität. Diese vom Departement für Institutionen und Digitalisierung ausgearbeitete Strategie definiert den Rahmen für technologische Entscheide und das Datenmanagement der Verwaltung. Ziel ist, zuverlässige und sichere Dienstleistungen im Hinblick auf eine verstärkte Souveränität zu gewährleisten.


Zur Mitteilung vom 7. Juli 2026 (auf Französisch) Link Icon

MaCommuneEnUnClic: Erstes Treffen des Lenkungsausschusses

 

Ziel des Vorhabens MaCommuneEnUnClic ist es, den Einwohnenden des Kantons Waadt zu ermöglichen, die gängigsten kommunalen Behördengänge jederzeit online über einen einheitlichen Zugang zu erledigen. Am 28. August 2026 trafen sich erstmals die fünf Mitglieder des Lenkungsausschusses (COPIL) von MaCommuneEnUnClic – gewählte Vertretende und Mitarbeitende der Waadtländer Gemeinden. Sie bekräftigten die strategische Rolle des COPIL und wählten dessen Vorsitzenden. Zudem wurde das Prinzip einer Organisation aus Fachausschuss (COTEC) und Arbeitsgruppen (GT) bestätigt.


Mehr erfahren (auf Französisch) Link Icon

Studien

eGovernment Benchmark: Schweiz verbessert sich, bleibt jedoch auf Platz 27

 

Der jährlich erhobene eGovernment Benchmark der Europäischen Kommission beobachtet digitale Behördenleistungen in der Europäischen Union. Aus der Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer werden 98 digitale Behördenleistungen aus 9 alltäglichen Lebenssituationen (Life Events) bewertet. Die Daten für die Schweiz werden zur gleichen Zeit und in der gleichen Methodik wie die Daten der Länder der Europäischen Union erhoben. Die Schweiz erreicht im Benchmark 2026 57.5 Punkte und verbessert sich leicht gegenüber dem Vorjahr (56.6 Punkte). Der Rang bleibt jedoch unverändert bei Platz 27. Gleichzeitig wächst der Abstand zum EU‑Durchschnitt (76.6 Punkte), da sich viele europäische Länder schneller entwickeln. 


Ergebnisse der Erhebung 2026 für die Schweiz Link Icon

Digital Government Outlook 2026: Schweiz im Mittelfeld

 

Die Schweiz punktet im OECD Digital Government Outlook 2026 – das heisst bezogen auf die digitale Leistungsfähigkeit von Staaten – mit starker digitaler Infrastruktur, stabilen Institutionen und hoher technischer Qualität. Gleichzeitig bremsen föderale Fragmentierung, fehlende Basisdienste (e-ID, Register, digitale Post), schwache Nutzendenorientierung und wenig proaktive Services. Auch die Datenpolitik bleibt zurückhaltend, Interoperabilität und KI‑Governance sind erst im Aufbau.


Mehr erfahren (auf Englisch) Link Icon

Erkenntnisse und Überlegungen aus dem Nationalen Forschungsprogramm «Digitale Transformation»

 

Im Auftrag des Bundesrats untersucht das Nationale Forschungsprogramm «Digitale Transformation», wie Digitalisierung Gesellschaft, Wirtschaft, Bildung und Governance verändert. Der Synthesebericht 2026 zeigt: Die digitale Transformation bietet der Schweiz grosse Chancen. Damit die gesamte Bevölkerung davon profitieren kann, müssen digitale Kompetenzen gestärkt, Teilhabe gesichert, Datenzugänge verbessert und Governance modernisiert werden.


Zum Synthesebericht Link Icon

Open Source: Schweiz macht bemerkenswerte Fortschritte

 

Im neuen Länderbericht des Open Source Observatory (OSOR) der Europäischen Kommission wird hervorgehoben, dass die Schweiz ihren Open‑Source‑Kurs deutlich verstärkt. Mit dem EMBAG und weiteren strategischen Initiativen fördert der Bund Transparenz, Interoperabilität und digitale Souveränität – ein Ansatz, dem auch Kantone und internationale Partner zunehmend folgen.


Zum Bericht (auf Englisch) Link Icon

Verschiedenes

Zweiter Platz für ein Schweizer Vorhaben am eGovernment-Wettbewerb 2026

 

Mit dem Projekt «dLIS – Digitales Lizenzantrags- und Prüfungswesen der Schweizer Zivilluftfahrt» belegt das Bundesamt für Zivilluftfahrt in der Kategorie «Kundenzentrierte Verwaltungsprozesse von Anfang bis Ende (E2E) neu gedacht» den zweiten Platz am internationalen eGovernment-Wettbewerb. Mit dem Projekt dLIS wird der Lizenzantragsprozess Schritt für Schritt digitalisiert. Heute sind die beiden Module Drohnen und Flugpersonal produktiv. Der eGovernment-Wettbewerb für den DACH-Raum zeichnet mutige Ideen aus, schafft Sichtbarkeit für wegweisende Ansätze und motiviert Verwaltungen dazu, neue Denkmuster und digitale Lösungen voranzutreiben.


Zu den Gewinnerprojekten Link Icon

Interview: Einblick in die Digitalisierung der Verwaltung in der Schweiz

Im Interview für die Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift eGovernment aus Deutschland spricht Peppino Giarritta, Beauftragter von Bund und Kantonen für die DVS, über den Schweizer Weg, die digitale Transformation der Verwaltung anzugehen – und die Vorteile einer abgestimmten Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden. Er gibt damit einen Einblick in die aktuellen Schwerpunkte die DVS setzt und wie sie sich für die Zukunft bereit macht.


Zum Interview Link Icon

Lesenswert: Digital-Ratgeber des Magazins «Schweizer Gemeinde»

 

Für den Digital-Ratgeber der Sommerausgabe des Magazins «Schweizer Gemeinde» zählt Jürg Kubli, Leiter des Vorhabens GemeindeConnect aus dem Umsetzungsplan der DVS, auf, welche Vorteile Open Source Software für Gemeinden bieten kann. In der Septemberausgabe des Magazins erklärt Metkel Yosief vom Verein eJustice.ch, was es zu beachten gilt, wenn Gemeinden digitalisierte Protokolle online veröffentlichen möchten.


Zu den Beiträgen Link Icon

Hörenswert: Interview mit Daniel Markwalder zu Digitaler Unabhängigkeit

 

Daniel Markwalder, Delegierter des Bundesrates für digitale Transformation, war am 3. September 2026 zu Gast im Tagesgespräch von SRF. Er beantwortete Fragen zur Unabhängigkeit von grossen Tech-Firmen – und dazu, wie hoch der Preis dafür sein kann.


Zum Interview Link Icon

Bundesrat legt strategische Ausrichtung des Geneva AI Summit 2027 fest

 

Der internationale Geneva AI Summit findet am 21. und 22. Juni 2027 in Genf unter dem Leitmotiv: «Bridging Innovation and Trust» statt und bringt Regierungen, internationale Organisationen, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Im Zentrum stehen die Nutzung von KI als Treiber für Innovation, Wohlstand und gesellschaftlichen Fortschritt sowie die Voraussetzungen für eine vertrauenswürdige und verantwortungsvolle Entwicklung und Anwendung von KI. Ziel ist es, konkrete Partnerschaften, Initiativen und gemeinsame Handlungsansätze zu entwickeln, die über den Gipfel hinaus Wirkung entfalten.


Zur Mitteilung vom 12. August 2026 Link Icon

Veranstaltungshinweis: Unconference «Staat mal anders»


Welche Verwaltung brauchen wir? Über diese Frage nachzudenken und auch mal mutig etwas auszuprobieren – das ist das Ziel von «Staat mal anders». Der gleichnamige, von Verwaltungspraktikerinnen und Verwaltungspraktikern frisch gegründete Verein organisiert am 30. und 31. Oktober 2026 eine Unconference in Zürich. Die Veranstaltung setzt nicht auf ein vorgegebenes Programm. Die konkreten Themen bestimmen die Teilnehmenden vor Ort.


Mehr erfahren Link Icon

Veranstaltungshinweise

 

Webinare zur e-ID und zur Vertrauensinfrastruktur swiyu


Die Geschäftsstelle DVS und das Bundesamt für Justiz starten ein Angebot von Webinaren zum Thema e-ID und Vertrauensinfrastruktur swiyu. Sie richten sich an Verwaltungsmitarbeitende, die sich beruflich mit E-Government, Online-Schaltern oder Digitalisierungsprojekten beschäftigen. Vorkenntnisse zur e-ID sind nicht erforderlich. Der Grossteil der Zeit dient der Beantwortung von Fragen der Teilnehmenden. Ziele sind:

 

  • die Chancen der Einführung der e-ID kennenlernen;
  • mögliche Herausforderungen für Behörden erkennen;
  • optimal auf die Einführung der e-ID und weitere elektronische Nachweise vorbereiten können.

 

Alle Daten der Webinare sind in der Agenda des Newsletters erfasst (siehe unten). Fachpersonen, die mit dem Thema e-ID und der Vertrauensinfrastruktur swiyu bereits vertraut sind und spezifische oder technische Fragen haben, wird die Teilnahme am Webinar ADVANCED empfohlen.

 


Jetzt anmelden Link Icon

Agenda


24. September 2026, 8.00–9.00 Uhr, Erfa-Stammtisch zum Thema «Digitaler Brief», online Link Icon

29. September 2026, 16 Uhr, Webinar zur e-ID und zur Vertrauensinfrastruktur swiyu (für Verwaltungsmitarbeitende) Link Icon

5. Oktober 2026, 9 Uhr, Webinar zur e-ID und zur Vertrauensinfrastruktur swiyu (für Verwaltungsmitarbeitende) Link Icon

27. Oktober 2026, Forum Digitale Kommunikation, Bern Link Icon

9. November 2026, 16 Uhr, Webinar zur e-ID und zur Vertrauensinfrastruktur swiyu (für Verwaltungsmitarbeitende) Link Icon

25. September 2026, 9 Uhr, Webinar ADVANCED zur e-ID und zur Vertrauensinfrastruktur swiyu (technisch, für Verwaltungsmitarbeitende) Link Icon

1. Dezember 2026, Swiss CommUNITY Day on Data, Basel Link Icon

Logo chweizerische-eidgenossenschaft Logo konferenz-der-kantonsregierungen Logo schweizerischer-städteverband Logo schweizerischer-gemeindeverband

Digitale Verwaltung Schweiz
Haus der Kantone
Speichergasse 6
CH–3003 Bern

www.digitale-verwaltung-schweiz.ch
info@digitale-verwaltung-schweiz.ch
+41 58 464 79 21

LinkedIn Link Digitale Verwaltung Schweiz

Wenn Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, können Sie sich hier abmelden.